Aktuell

Verbandsliga
Niedersachsen

Samstag 21.04.2018
18:00 Uhr

vs.

 

Schulweg
37083 Göttingen
(OT Geismar)

 

Tabelle Verbandsliga

1. TuS Vinnhorst
2. HV Barsinghausen
3. HSG Nienburg II
4. VfL Wittingen
 5. MTV Braunschweig II
 6. Eintr. Hildesheim II
 7. TSG Emmerthal
8. HSG Rhumetal
9. HSG Oha
10. MTV Geismar
11. MTV Soltau
12. VfB Fallersleben
13. MTV Embsen
14. SV Altencelle

 

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Puh ey, sowas haben die Fans in der Vinnhorster Halle in dieser Saison noch nicht gesehen: Spannung und Kampf bis zur letzten Sekunde. Anderthalb Minuten vor Schluss erzielte Yannik Müßner den umjubelten Führungstreffer für den TuS gegen Eintracht Hildesheims Zweite, danach musste die Vinnhorster Deckung halten, was ihr in diesem Spiel im Vergleich zur gesamten Saison nicht so regelmäßig glückte. Doch in dieser entscheidenden Phase hielt die Mauer den Angriffsbemühungen der ZWeitligareserve stand. So blieb es schließlich beim hart erkämpften 29:28 (17:13) Sieg der Hausherren und damit beim 22. Sieg im 22. Spiel.

Neben den Langzeitverletzten Bastian Harendt, Tobi Kassner, und Maxi Schulze fehlte den Vinnhorstern in diesem Spiel auch Shooter Kai Lemke. Das bedeutete ein minus an Durchschlagskraft in Angriff und Abwehr und verhalf den Gästen aus Südniedersachsen zu einem guten Start in die Partie. Vor allem Gäste-Kreisläufer Tristan Wippermann machte zu Beginn eine gute Figur und so dauerte es etwas bis der TuS ins Rollen kam. Dann fing sich Vinnhorst und es sah so aus, als sollte alles seinen gewohnten Gang gehen. Von 2:3 setzte sich der TuS auf 8:3 ab (11. Min.), doch Hildesheim ließ nicht locker. Die Gäste, aufgrund häufig wechselnden Kaders so etwas wie die Wundertüte der Liga, kämpften sich wieder rein und hielten den Rückstand bis zur Pause auf vier Tore (17:13).

Und es waren ebenfalls die Gäste, die besser aus der Halbzeitpause kamen. Beim 18:17 (35.) war der Anschluss hergestellt, beim 20:21 die erste Gästeführung (39.). Für den TuS eine ungewohnte Situation. Jetzt war Erfahrung und Ruhe gefragt. Und die sollte es in Person von Thomas Thiele auch richten. Thiele übernahm das Zepter im Angriff und hielt seine Farben im Rennen. Es entwickelte sich eine Art Duell zwischen ihm und dem Hildesheimer Matteo Ehlers. Die Führung wechselte mehrfach. Kein Team konnte sich absetzen und so ging es in die prickelnde Schlussphase. Jetzt übernahm dann auch Youngster Yannik Müßner Verantwortung, erzielte zwei der letzten drei Vinnhorster Tore inklusive des letztlich entscheidenden 29:28, das letztlich den Schlusspunkt markierte.

Es war wichtig für das Team diesen Sieg zu holen. Zum einen um die weiße Weste und das damit verbundene Saisonziel zu erhalten, zum anderen auch um die Spannung innerhalb des Teams aufrecht zu erhalten. In der kommenden Saison wird man wieder häufiger enge Spiele haben und da hilft es, sich in Erinnerung rufen zu können, dass man kühlen Kopf bewahren und aus solchen Spielen als Sieger hervorgehen kann. In dieser Spielzeit gilt es das jetzt noch viermal zu beweisen.

Auch die Osterpause konnte die Herren des TuS Vinnhorst nicht aus der Erfolgsspur bringen. In Soltau holt der unangefochtene Verbandsligaspitzenreiter den 21. Sieg im 21. Spiel und kämpft dabei neben dem Gegner auch mit dem rutschigen Hallenboden und dem Peekeverbot. Dank einer souveränen Teamleistung stand am Ende aber ein nie wirklich gefährdeter 19:29 (7:15) Auswärtssieg.

Handball ohne Peeke ist ja irgendwie wie Pferderennen mit Eseln, nicht sehr attraktiv, nicht sehr schnell und einfach nicht dasselbe. Aber es nutzt ja nichts, angeführt von einer erneut starken Abwehrreihe, denn verteidigen geht ja auch ohne, musste sich der TuS aufgrund der äußeren Umstände richtig ins Spiel kämpfen. Vor allem Shooter Kai Lemke nahm diesen Kampf an und erzielte allein in der ersten Halbzeit 8 Treffer. Er traf quasi aus jeder Lage und war so ein großer Faktor auf dem Weg zur 7:15 Pausenführung.

In Durchgang zwei ließ der Tabellenführer, auch aufgrund einiger Wechsel, die Zügel etwas schleifen. Dementsprechend witterten die mutigen Hausherren etwas Morgenluft und hielten weiter stark dagegen. Vor allem über den starken Kreisläufer erzielte Soltau einige Tore und hielt den Rückstand so konstant bei etwa 6 bis 7 Toren. Erst in den letzten 10 Minuten und begünstigt durch 2+2 Strafminuten gegen einen Soltauer Spieler setzte sich der TuS am Ende auf 19:29 ab.

Für Vinnhorst geht es im 22. Spiel am kommenden Samstag dann um die Weiterführung der Siegesserie. Gäste am Kanal sind dann die 2. Herren aus Hildesheim. Vor der Saison noch als vermeintlicher Hauptkonkurrent gehandelt konnte die Zweitvertretung dem bisher nicht gerecht werden, stellte den Vinnhorstern aber im Hinspiel in Hildesheim eine ordentliche Aufgabe, indem einige Zweitligaspieler den Kader ergänzten. Man darf gespannt sein mit was für einer Truppe Hildesheim nun aufläuft, für gute Stimmung und ein spannendes Spiel steht die Partie aber gewiss.


Mit dem Schlusspfiff gab es kein Halten mehr. Spieler, Trainer, Betreuer und  verletzte Aktive, so es ihnen möglich war, stürmten das Feld, lagen sich in den Armen. Obligatorische Bier- und Sektduschen folgten. Auf der Tribüne jubelten die Fans minutenlang, feierten die Mannschaft. Es ist einer der größten Erfolge der  Vereinsgeschichte. Der Aufstieg in die Handball-Oberliga ist für den TuS Vinnhorst perfekt. Und das sieben Spieltage vor Saisonende und bis dato ohne einen  einzigen Punktverlust. Wie so viele Gegner wehrte sich das Tabellenschlusslicht aus Embsen tapfer,  konnte aber der Überlegenheit der Vinnhorster nicht genug entgegenbringen.  Zumal der TuS gerade in diesem Spiel keinen  Zweifel mehr am angepeilten  Saisonziel aufkommen lassen wollte. Über 3:0 und 10:4 stand es schon zur Pause  relativ deutlich 17:6. Da begannen hinter den Kulissen  langsam die Vorbereitungen auf eine rauschende Partynacht. Denn auch in der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild nicht. Vinnhorst  verteidigte wie immer bärenstark, ließ kaum etwas zu und kam immer wieder zu  kontern und einfachen Toren. Jedes einzelne von der Tribüne frenetisch gefeiert.  Immer ausgelassener wurde die Stimmung je näher es auf den Schlusspfiff  zuging. Am Ende hieß es 36:18 für den TuS, aber das Ergebnis war Nebensache.  Der Rest war grenzenloser Jubel. Wer nach 19 Spieltagen so eine Bilanz vorzuweisen hat steigt mehr als zurecht auf. Es ist die Belohnung für harte Arbeit und zeigt, dass das Projekt TuS Vinnhorst auf dem richtigen Weg ist.

Wer geglaubt hat, Verbandsliga-Spitzenreiter TuS Vinnhorst lässt nach dem Sieg im Spitzenspiel gegen Barsinghausen die Zügel schleifen, sah sich getäuscht. Mit einer eindrucksvol,len Demonstration der eigenen Stärke ging der TuS weiter voran und erreicht erstmals in der Saison die 40-Tore-Marke.

Eine gute Offensivleistung möchte man meinen, die von einer überragenden Abwehr noch getoppt wurde. Lediglich 12 Gegentore musste Vinnhorst beim 40:12 (20:8) gegen den SV Altencelle hinnehmen.Von Beginn an dominierten die Hausherren die Partie. Die Gäste brauchten 5 Minuten bis zu ihrem ersten Treffer (3:1). Bis zur Pause sollten Mo Meyer und die überragende vinnnhorster Deckung nur weitere 7 Tore zulassen. Nach vorne ging es vor allem schnell. Immer wieder kam der TuS zu Tempogegenstößen und damit fast immer zu sicheren Toren. Vor allem Kevin Ströh zeigte sich lauffreudig und sollte bis zum Schlusspfiff auf 13 Treffer kommen, meistens aus Kontern heraus. Doch auch im gebundenen Angriff lief es durchaus. In Minute 21 war beim 14:4 bereits die Spannung raus. Die Gäste kämpften weiter, mussten sich aber der deutlichen Überlegenheit Vinnhorsts hingeben, Pausenstand 20:8.

Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild nicht. Vinnhorst testete verschiedene Konstellationen auf dem Feld, so kam auch Sönke Röhrs der aus der zweiten Mannschaft aushelfen konnte zu einigen Spielminuten. Am Bild des Spiels änderte das jedoch nichts. Ein besonderer Lichtblick der zweiten Hälfte war Patti Kassner im vinnhorster Tor. Nach einigen vermeintlich schwächeren Partien zeigte sich der Hüter bärenstark, ließ im Zusammenspiel mit der Abwehr 16 Minuten lang gar keinen Treffer zu und musste insgesamt nur 4 Gegentore hinnehmen. Den Schlusspunkt setzte dann Jungspund Tim Lukas Natho mit dem 40:12 kurz vor Schluss.

Der Sieg und die Konstellation in der Liga sorgen nun dafür, dass es am kommenden Wochenende in der Vinnhorster Halle zu einem wahren Festspielwochenende kommt. Die erste Mannschaft kann Samstag um 19 Uhr mit einem Sieg gegen Schlusslicht MTV Embsen vorzeitig den Aufstieg in die Oberliga perfekt machen und damit Vereinsgeschichte schreiben.

Davor, um 17 Uhr, steigt das Spitzenspiel der Regionsoberliga mit dem Derby Vinnhorsts zweite gegen Herrenhausen/Stöcken. Mit einem Sieg würde auch die Zweite die Tabellenspitze sichern und einen Riesenschritt im Aufstiegsrennen machen. Am Sonntag dann steigt um 17 Uhr das Damenderby. Ebenfalls gegen die Nachbarn aus Herrenhausen/Stöcken kämpfen Vinnhorsts Mädels darum ihrerseits den zweiten Aufstieg in Folgeperfekt zu machen und sich in die Regionsoberliga vorzuarbeiten. Da wird sicher für reichlich Stimmung gesorgt sein und jeder weitere Fan und Gast ist herzlich willkommen.


Es war eine würdige Kulisse. Etwa 300 Zuschauer, darunter ca. 50 mitgereiste aus Vinnhorst, wollten am Sonntag das absolute Spitzenspiel der Verbandsliga Niedersachsen sehen. Die Glück-Auf-Halle in Barsinghausen platzte aus allen Nähten beim Duell des TuS Vinnhorst gegen die Heimmannschaft des HVB. Beide Lager hatten diesem Spiel entgegengefiebert, dementsprechend motiviert ging es in die Partie. Lange Zeit blieb es das erhoffte Duell auf Augenhöhe, ehe sich der TuS etwas absetzte und einen am Ende souveränen 22:28 (11:13) Sieg herausspielte.

Aber von Beginn an: Beide Mannschaften waren vor allem Defensiv gut aufeinander eingestellt. So dauerte es zweieinhalb Minuten ehe Malte Kress die Gäste mit dem ersten Tor in Führung bringen konnte. Die Hausherren mussten sich sogar über 5 Minuten gedulden bis zum 1:2. Von da an entwickelte sich eine kampfbetonte, spannende Partie mit vielen Zweikämpfen und guten Abwehraktionen. Der TuS hielt die Barsinghäuser dabei immer auf zwei bis drei Toren Abstand. Mit dem Pausenpfiff verkürzte Basche auf 11:13.

In der zweiten Hälfte nahm die Partie offensiv etwas an Fahrt auf, wobei sich beide Teams im Tempospiel sehr zurückhielten um keine einfachen Fehler zu machen. Zunächst blieb Barsinghausen weiter in Schlagdistanz. Beim Stand von 14:16 hielt der eingewechselte Mo Meyer einen 7-Meter Strafwurf. Im Gegenzug sah Barsinghausen nach einem Foul an Louis Fuhlrott eine direkte rote Karte, den fälligen Strafwurf verwandelte Phil Hornke zum 17:14. Die Entscheidung? – Von wegen. Die Hausherren kämpften sich nochmal ran und kamen zum Ausgleich (17:17, 47.), das Spiel nun auf Messers Schneide. Verliert der Favorit jetzt den Faden? -Nein! Vinnhorst besinnt sich auf einfache taktische Mittel und hält dem Druck eindrucksvoll Stand. Shooter Kai Lemke erzielt nach dreimal demselben Spielzug seinerseits drei Tore in Folge und zieht den Hausherren so den Zahn. Auch weil Mo Meyer weiter den Kasten vernagelt und die gesamte Abwehr nochmal einen Zahn zulegt, erweitert der TuS die Serie auf fünf Treffer in Folge und geht mit 22:17 voraus (53.). Jetzt war der Drops gelutscht, Barsinghausen geschlagen. Unter dem frenetischen Jubel der mitgereisten Fans ertönte beim Stand von 22:28 die Schlusssirene eines würdigen Spitzenspiels, der Rest war pure Freude.

Wenn es gut läuft, sehen sich beide Mannschaften in der nächsten Saison in der Oberliga wieder. Die Vinnhorster Mannschaft feierte ihren Sieg dann noch gebührend beim Spanier ihres Vertrauens und geht nun relativ entspannt an die restlichen Aufgaben dieser Saison. Unterschätzen wollen die Jungs aber keine Mannschaft, denn wenn man soweit gekommen ist, ohne einen Punkt zur verlieren, muss die weiße Weste auch am Ende der Saison das Ziel sein. Den nächsten Schritt dahin will der TuS am kommenden Wochenende in heimischer Halle tun, wenn es gegen den SV Altencelle geht.